Dr. Adamskaya

Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie

Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie

Brustkorrektur Mann

Gynäkomastie
Eine Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann wird als Gynäkomastie bezeichnet. Dabei muss eine „echte Gynäkomastie“ von einer „falschen“ unterschieden werden. Eine echte Gynäkomastie wird durch Nebenwirkungen von Medikamenten, Erkrankungen innerer Organe oder hormonbildende Tumore verursacht. In seltenen Fällen wird eine Gynäkomastie durch einen bösartigen Tumor des männlichen Brustgewebes verursacht. Eine falsche Gynäkomastie tritt oft bei Übergewicht auf und wird durch vermehrte Fetteinlagerung verursacht. Häufig ist die Gynäkomastie auch eine Kombination aus zu großer Brustdrüse und überschüssigem Fettgewebe. In jedem Fall kann eine vergrößerte männliche Brust belasten. Sie wird von den Betroffenen oft als peinlich empfunden und kann das Selbstvertrauen empfindlich stören. Gute Erfolge werden bereits mit einer Fettabsaugung (Liposuction) erzielt. Dabei wird überschüssiges Fettgewebe entfernt und gleichzeitig eine männlich muskulöse Brust geformt. Es verbleiben lediglich zwei kleine ca. 5 mm große Einstiche im Bereich des Warzenvorhofes. Ist diese Methode nicht ausreichend wird der zu große Drüsenkörper entfernt. Auch nach starker Gewichtsabnahme kann es zu einem beträchtlichen Hautüberschuss im Bereich der Brust und zu einem Absinken der Brustwarze kommen. Dies kann durch eine Straffungsoperation mit Anheben der Brustwarze und Entfernen der überschüssigen Haut korrigiert werden. Die Operation findet entweder tageschirurgisch statt oder der Patient bleibt eine Nacht im Krankenhaus. Je nach Größe des Eingriffes, wird dieser in Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchgeführt. Nach dem Eingriff muss für 6 Wochen ein Kompressionshemd getragen werden. Die Patienten sollten sich ca. 5 Tage schonen, danach kann wieder leichte körperliche Tätigkeit verrichtet werden (Krafttraining und Laufen erst nach ca. 6 Wochen).

Bei einer individuellen Beratung werden Ihnen die Operationsmethoden vorgestellt, die für Sie am besten geeignet sind. Dabei werden Ihre Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt. Im ersten Gespräch berate ich Sie auch zu den Möglichkeiten einer Erstattung der Operationskosten durch Ihre Krankenversicherung. Wenn die Versicherung die Kosten nicht übernimmt, kann – auf Wunsch – ein Kostenvoranschlag erstellt werden, damit Sie eine Übersicht erhalten, in welchem finanziellen Rahmen sich die Behandlungskosten (Arzthonorar und anfallende Klinikkosten) für Sie bewegen. Die Behebung der Gynäkomastie führt zu einer hohen Zufriedenheit meiner Patienten. Sie berichten häufig über ein völlig neues Lebensgefühl.

Handchirurgie

Karpaltunnelsyndrom
Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch die Einengung eines Nerven (sogenannter Nervus medianus) an der Hand. Dies ist der wichtigste Hand-Nerv, er versorgt den Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie den halben Ringfinger. Wird er eingeengt, kommt es in diesen Fingern zu Gefühlsstörungen (von leichter Taubheit bis zu starken Schmerzen) und später zu Kraftminderung. Ursachen können zum Beispiel Wassereinlagerungen bei einer Schwangerschaft, Rheuma, Arthrose der Handwurzelknochen oder ein Bruch sein. Die Diagnose wird durch einen Arzt (einen Neurologen, Empfehlung: www.hauser-neurologie.at) gestellt. Bei leichten Formen des Karpaltunnelsyndroms können die Beschwerden durch Ruhigstellung der Hand gelindert werden. Sollte dies keinen Erfolg bringen, kann die Einengung operativ beseitigt werden. Der kurze Eingriff (ca. 20 Minuten) erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung unter ambulanten Bedingungen. Die Fäden werden nach 2 Wochen entfernt. Je nach beruflicher Tätigkeit ist von 2-6 Wochen Krankenstand auszugehen. Als Nachbehandlung rate ich zu einer Physiotherapie mit Lymphdrainagen (Empfehlung www.praxis-riemergasse.at) und zu den von uns empfohlenen Salben für Narbenpflege.

Die Kosten für diesen Eingriff werden in der Regel durch die Krankenkassen getragen. Im ersten Gespräch berate ich Sie zu den Möglichkeiten einer konservativen Therapie und stelle Ihnen die Operationsmethode ausführlich vor. Sie werden auch zu Verhaltensregeln (z.B. Belastungsmöglichkeiten der Hand) vor und nach der Operation beraten.

Ringbandspaltungen
Beim Krankheitsbild „schnellende Finger“ wird beim Beugen der Finger eine Sehne unter dem sogenannten „Ringband“ eingeklemmt. Dies verursacht Schmerzen, die so stark sein können, dass der Finger nicht mehr selbst gestreckt werden kann. Bei leichten Formen kann die Verdickung der Sehne durch eine Injektion verringert werden. Falls dies nicht zur Beschwerdefreiheit führt, muss das Ringband durch eine OP erweitert werden. Der Eingriff wird von der Krankenkasse bezahlt, er wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Im ersten Gespräch berate ich Sie gern zu den für Sie möglichen Therapieoptionen.

Partielle Fasziektomie bei Morbus Dupuytren
Dieses Krankheitsbild wird durch eine Verdickung und Verkürzung von Bindegewebsfasern in der Hand hervorgerufen. Meist wird führt dies dazu, dass der Ring- oder Kleinfinger in die Hand eingezogen und nicht mehr gestreckt werden können. Die Erkrankung verläuft oft in Schüben über lange Zeiträume (Jahre). Ist die Beugung des Fingers so extrem, dass sie im täglichen Leben stört, können die Bindegewebsstränge (sogenannte „Faszien“) teilweise aus der Hand entfernt werden. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt, der Arm wird dabei betäubt (sogenannte „Plexusanästhesie“). Nach der Operation wird die Hand geschient und einige Tage ruhiggestellt. Eine Physiotherapie, die anschließend verordnet werden kann, ist sehr hilfreich (Empfehlung www.praxis-riemergasse.at). Die Kosten für die Operation werden von der Krankenkasse übernommen. Im ersten Gespräch berate ich Sie gern zu der für Sie optimalen Therapie.

Narben

Narben können nach Verletzungen und anderen Unfällen wie Verbrennungen entstehen. Auch nach Operationen sind Narben oft unvermeidlich. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Narbenbildung, inklusiv persönliche Veranlagung zur Wundheilung.

Juckendes, übermäßig wucherndes Narbenkeloid oder dicke, rötliche hypertrophe Narben können sehr belastend sein. Es können aber auch Narbenstränge vorliegen, die neben der ästhetischen Beeinträchtigung zusätzlich zu einer funktionellen Einschränkung (durch Narben-bedingte Kontrakturen oder Verwachsung mit dem Unterhautgewebe) führen.

Eine operative Korrektur oder auch nicht-operative Maßnahmen können Ästhetik und Funktion deutlich verbessern.

Hauttumoren

Hauttumoren sind die weltweit häufigsten Gewebeneubildungen.

Die häufigsten unter gutartigen Hauttumoren sind: Atherome, Lipome, Xanthelasmen, Hämangiome, Pigmentnävi. Obwohl bei gutartigen Tumoren in der Regel keine Gefährdung der Gesundheit besteht, können sie sehr belastend werden.

Basaliom (Basalzellenkarzinom) und Plattenepithelkarzinom zählen zu häufigsten bösartigen Hauttumoren. Weniger häufig, aber mit genau so stark wachsender Inzidenz tritt das maligne Melanom auf. Rechtzeitige Erkennung und Entfernung diese Hauttumoren garantiert in der Regel gute Heilungschancen. Je kleiner der Tumor bei Diagnosestellung ist, desto kleiner ist die erforderliche Operation und desto unscheinbarer wird die entstehende Narbe. Größere Gewebedefekte benötigen eine Wiederherstellung durch lokale Lappenplastiken oder Hauttransplantationen.